Sonne schlägt Alarm: Neue Methode soll gefährliche Super-Eruptionen vorhersagen

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Mexikanische Forscher wollen einen Durchbruch bei der Vorhersage extremer Sonneneruptionen erzielt haben. Wie in der aktuellen Ausgabe der Klimaschau berichtet wird, wurde eine neue Methode entwickelt, mit der sich Zeitfenster und Regionen auf der Sonne bestimmen lassen, in denen besonders starke Ausbrüche – sogenannte Superflares – wahrscheinlicher werden. Auslöser für die Aufmerksamkeit waren mehrere heftige Sonneneruptionen auf der Rückseite der Sonne im Februar 2026, die die Vorhersagen des Modells offenbar bestätigten.

Die Sonne gilt als komplexes magnetisches System, dessen Aktivität starken Schwankungen unterliegt. Bereits in den 1940er Jahren stellte der US-Forscher Scott Forbush fest, dass starke solare Ausbrüche die kosmische Strahlung abschirmen können. Spätere Arbeiten von Forschern wie Henrik Svensmark und Nir Shaviv brachten kosmische Strahlung mit der Wolkenbildung und damit auch mit klimatischen Prozessen auf der Erde in Verbindung.

Die nun vorgestellte Studie eines Teams um Victor Velasco Herrera aus Mexiko-Stadt wurde im Februar 2026 im Fachjournal „Journal of Geophysical Research: Space Physics“ veröffentlicht. Statt den exakten Zeitpunkt einer Eruption vorherzusagen, konzentriert sich die Methode auf längere Risikoperioden von mehreren Monaten bis zu einem Jahr. Zusätzlich werden Regionen auf der Sonnenoberfläche identifiziert, in denen besonders starke Ausbrüche entstehen könnten.

Die möglichen Folgen solcher Ereignisse sind erheblich. Extreme Sonnenstürme können Stromnetze, Satelliten, Kommunikationssysteme und sogar Astronauten im Weltraum gefährden. Eine verbesserte Vorhersage könnte kritische Infrastruktur künftig rechtzeitig warnen und Schutzmaßnahmen ermöglichen.

In derselben Sendung wurde außerdem auf eine Studie zum ungewöhnlich starken Meeresspiegelanstieg vor Afrikas Küsten in den Jahren 2023 und 2024 verwiesen. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass der Rekordanstieg maßgeblich mit dem natürlichen El-Niño-Phänomen zusammenhing. Mehr als 70 Prozent der beobachteten Meeresspiegelanomalie seien auf die thermische Ausdehnung des erwärmten Meerwassers zurückzuführen gewesen.

Während die Klimadebatte meist von menschengemachten Einflüssen dominiert wird, rücken solche Studien natürliche Faktoren wie Sonnenaktivität und El Niño wieder stärker in den Fokus. Ob die neue Sonnensturm-Prognose tatsächlich hält, was ihre Entwickler versprechen, dürfte sich bereits in den kommenden Jahren zeigen.

Quelle des Wissens quelle-des-wissens.de
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