Wie Heute.at berichtet, kam es in den Wiener Öffis zu einer brutalen Attacke auf eine Frau. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Wienerin zunächst beschimpft und anschließend körperlich angegriffen wird. Laut dem Bericht soll die Täterin ihr Opfer als „Scheiß Österreicherin“ beleidigt haben, bevor die Situation völlig eskalierte. Erst als ein Mann eingriff, ließ die Angreiferin von der Frau ab.
Die Bilder zeigen eine erschreckende Szene: Ohrfeigen, Haareziehen und eine aggressive Verfolgung mitten im öffentlichen Raum. Nicht zu übersehen ist auch, dass es sich bei der Angreiferin um eine Schwarze handelt. Während Politik und Medien sonst bei jedem Fall von Hasskriminalität sofort Alarm schlagen, wird es auffällig still, wenn Einheimische zum Ziel nationalistischer oder ethnischer Beschimpfungen werden.
Gerade in Wien häufen sich seit Jahren Berichte über Gewalt und Spannungen im öffentlichen Raum. Die U-Bahn wird immer wieder zum Schauplatz von Übergriffen, Beleidigungen und Einschüchterungen. Für viele Bürger ist das längst keine Überraschung mehr, sondern Teil eines Sicherheitsproblems, das von den Verantwortlichen oft heruntergespielt wird.
Der Fall wirft erneut die Frage auf, warum Beschimpfungen aufgrund der Herkunft nur dann große Empörung auslösen, wenn sie politisch ins gewünschte Narrativ passen. Die Aufnahmen aus Wien zeigen vor allem eines: Die viel beschworene „bunte Gesellschaft“ wird für immer mehr Menschen zur täglichen Belastungsprobe.






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