Wie Rheinmetall selbst mitteilt, hat die Bundeswehr weitere Laserlichtmodule beim Düsseldorfer Rüstungskonzern abgerufen. Konkret geht es um sogenannte „VTAL“-Systeme – also Zielmarkierungs- und Beleuchtungsmodule für Sturmgewehre und andere Waffen. Der Auftragswert liegt laut Unternehmen im „mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“.
Die Geräte kombinieren sichtbares Licht, Infrarot-Laser und weitere Funktionen, um Soldaten bei Nachtoperationen und Gefechtseinsätzen zu unterstützen. Eingesetzt werden sie unter anderem an Waffen wie dem G95A1 oder G210 der Bundeswehr. Rheinmetall spricht von einer „wesentlichen Fähigkeitserweiterung“ der Truppe.
Auffällig: Während Bürger über marode Straßen, steigende Krankenkassenbeiträge und explodierende Energiekosten klagen, scheint bei der Aufrüstung plötzlich Geld im Überfluss vorhanden zu sein. Milliarden für Waffen, Munition und Hightech-Ausrüstung fließen inzwischen fast im Wochentakt.
Für Rheinmetall läuft das Geschäft dagegen glänzend. Der Konzern profitiert massiv vom politischen Kurswechsel seit dem Ukraine–Krieg und meldet regelmäßig neue Großaufträge aus Deutschland und dem Ausland.
Die Bundesregierung verkauft das als „Stärkung der Verteidigungsfähigkeit“. Kritiker sehen darin vor allem ein gigantisches Konjunkturprogramm für die Rüstungsindustrie.






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