Barbara Voedisch sieht für den Herbst 2026 ein „politisches Beben“ heraufziehen. In einem neuen Video beschreibt sie eine energetische Zuspitzung, die besonders im Osten Deutschlands sichtbar werde, aber Folgen für das gesamte Land sowie für Österreich und die Schweiz haben könne.
Nach Voedischs Wahrnehmung nehmen die gesellschaftlichen Spannungen weiter zu. Lange hingenommene Zustände würden nicht mehr akzeptiert, Menschen fühlten sich von Politik und Institutionen nicht gesehen und reagierten lauter, wütender und aggressiver. Die politische Mitte beginne zu wackeln, während linke und rechte Strömungen stärker und extremer würden.
Für den Herbst erkennt Voedisch insbesondere in Ostdeutschland Bewegungen, die sich zuspitzen könnten. In dem Jahr liege viel „Sprengkraft“, starke Emotion und Transformationsenergie. Diese Kraft könne neue Strukturen ermöglichen, doch sie könne sich ebenso in politischen Auseinandersetzungen und Ausschreitungen entladen.
Die Entwicklung beschränkt sich für sie nicht auf Parteien oder Demonstrationen. Die Spaltung reiche bis in Freundschaften und Familien. Menschen gingen nicht mehr nur von unterschiedlichen politischen Meinungen aus, sondern von völlig verschiedenen Wirklichkeiten. Ein Teil orientiere sich an den etablierten Medien, ein anderer an alternativen Informationsquellen. Damit fehle zunehmend eine gemeinsame Tatsachenbasis für Gespräche.
Voedisch spricht von auseinanderlaufenden „Realitätslinien“. Schon während der Pandemie seien Familien an gegensätzlichen Sichtweisen zerbrochen. Nun werde dieser Prozess intensiver. Nicht mehr die Verbindung zum anderen Menschen stehe im Mittelpunkt, sondern die Überzeugung, selbst die richtige und der andere die falsche Wahrheit zu besitzen.
Gleichzeitig sieht sie in der Zuspitzung eine Möglichkeit zum Wandel. Menschen würden erkennen, dass sie sich nicht vollständig auf Staat, Gesundheitssysteme oder bestehende Strukturen verlassen könnten. Gefragt seien Eigenverantwortung, praktische Handlungsfähigkeit und die Bereitschaft, im eigenen Umfeld Führung zu übernehmen.
Ihre spirituelle Empfehlung lautet, trotz klarer Standpunkte nicht in Hass und Radikalisierung zu geraten. Es gehe darum, „im Herzen“ zu bleiben, Ruhe zu bewahren und die Verbindung zu anderen Menschen nicht zu verlieren. Liebe bedeute dabei nicht, zu allem Ja zu sagen. Sie schließe ein klares Nein zu Entwicklungen ein, die als falsch oder aus dem Gleichgewicht geraten wahrgenommen werden.
Voedisch fordert ihre Zuschauer auf, Angst, Mangeldenken, Ohnmacht und Wut im eigenen Inneren zu prüfen. Wer ausschließlich in Gegenwehr und Empörung gehe, bleibe an dieselben niedrigen Kräfte gebunden. Wer dagegen die eigene Verantwortung annehme und Projekte, Beziehungen oder das Familienleben bewusst gestalte, könne in unruhigen Zeiten zu einem „Leuchtturm“ für andere werden.
Auch praktisch rät sie zu Umsicht. In ruhigeren, weniger dicht besiedelten Gegenden könne man von möglichen Unruhen weniger betroffen sein. Entscheidend sei für sie jedoch die eigene „Frequenz“: Wer nicht in Macht, Ohnmacht und Kampf verstrickt sei, befinde sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und gerate nicht in Resonanz mit den Auseinandersetzungen.
Für Voedisch ist der Herbst 2026 damit kein festgeschriebenes Katastrophenszenario. Sie beschreibt eine Zeit wachsender Radikalisierung und möglicher Ausschreitungen, zugleich aber eine Entscheidungssituation. Die gesellschaftliche Spannung könne in Gewalt und weitere Spaltung führen oder zum Ausgangspunkt für Eigenverantwortung, spirituelle Klarheit und neue Strukturen werden.







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