Mit scharfen Worten hat FPÖ-Landesparteichef Udo Landbauer beim Experten-Vortrag „Schule unter Druck – Herausforderungen durch den politischen Islam“ in St. Pölten eine „landesweite Offensive“ angekündigt, wie die FPÖ Niederösterreich via OTS berichtet. Im „Forum Landtag“ zeichnete er das Bild einer schleichenden Unterwanderung durch den politischen Islam – nicht mit Bomben, sondern im Schulalltag, in Vereinen und in Bildungseinrichtungen.

Landbauer sprach von einer „brandgefährlichen Entwicklung“, die viel zu lange ignoriert worden sei. Wer erst nach Terroranschlägen reagiere, habe seine Verantwortung bereits verfehlt. Besonders im Fokus: Schulen. Mädchen, die nicht mehr am Schwimmunterricht teilnehmen dürften, Lehrerinnen, denen der Handschlag verweigert werde, Kinder, die wegen einer Jause im Ramadan ausgegrenzt würden – für Landbauer Symptome einer ideologischen Parallelwelt.

Besonders brisant: In vielen Wiener Pflichtschulen seien Kinder mit muslimischem Hintergrund bereits in der Mehrheit. Es dürfe nicht sein, dass Österreicher im eigenen Klassenzimmer „zu Exoten“ würden. Wenn Deutsch nicht mehr selbstverständlich gesprochen werde und Disziplin als Diskriminierung gelte, sei das Bildungsabbau. Laut Landbauer sähen 75 Prozent der Österreicher den politischen Islam als großes Problem, über 70 Prozent hielten die Integration für gescheitert – ein klarer politischer Auftrag.

Niederösterreich gehe einen eigenen Weg. Mit einem Aktionsplan gegen den politischen Islam und einer eigens eingerichteten Beobachtungsstelle wolle man Radikalisierung frühzeitig erkennen. Diese solle Predigten analysieren, Entwicklungen beobachten und Lehrern sowie Gemeinden als Anlaufstelle dienen. Sicherheit beginne nicht erst beim Polizeieinsatz, sondern bei der klaren Benennung des Problems.

Auch kulturelle Symbole wurden thematisiert: Nikolaus und Martinsfest müssten bleiben, Patriotismus sei Grundlage eines funktionierenden Gemeinwesens. Die Burka bezeichnete Landbauer als Symbol der Unterdrückung. Gleichzeitig forderte er ein bundesweites Verbotsgesetz gegen den politischen Islam. Dieser gehöre „nicht zu Österreich – nicht heute, nicht morgen und auch nicht in 100 Jahren“.

Ein Experte warnte zudem vor der Dynamik islamistischer Ideologien im Schulalltag. Mit Blick auf den ab 18. Februar beginnenden Ramadan schilderte er mögliche Spannungen. Politischer Islam trete zunächst moderat auf, baue Strukturen auf und entwickle dann Parallelgesellschaften. Historische Bezüge wie die Hidschra würden dabei als ideologisches Vorbild herangezogen. Sobald entsprechende Infrastruktur vorhanden sei, verschärften sich gesellschaftliche Konflikte – von Kopftuchfragen bis zu Moscheebauten.

Das Fazit des Abends im „Forum Landtag“: Der politische Islam sei keine abstrakte Debatte, sondern eine Gegenwartsfrage – mit direkten Auswirkungen auf Schulen, Gemeinden und das gesellschaftliche Zusammenleben.

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