Die Plattform von Bastian Barucker berichtet unter Berufung auf offizielle Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) über eine brisante Entwicklung: Im ersten Jahr der Corona-Impfkampagne soll es laut Auswertung der PEI-Datensätze knapp 30-mal so viele Todesfall-Verdachtsmeldungen pro Million Geimpfter gegeben haben wie bei klassischen Impfstoffen in den 20 Jahren zuvor.

Konkret geht es um öffentlich zugängliche Spontanmeldedaten des PEI, die von den Mathematikern Robert Rockenfeller und Michael Günther ausgewertet wurden. Während bei herkömmlichen Impfstoffen im Schnitt 0,6 Todesfall-Verdachtsmeldungen pro eine Million Geimpfte und Jahr registriert wurden, sollen es 2021 bei mRNA-Präparaten rund 18 Meldungen pro Million gewesen sein.

Bei rund 65 Millionen Geimpften ergibt sich daraus – unter Einrechnung eines vom PEI selbst eingeräumten Untererfassungsfaktors von 10 bis 20 – eine mögliche Größenordnung im fünfstelligen Bereich. Die Autoren sprechen von bis zu 17.550 Verdachtsmeldungen allein für 2021.

Offiziell klingt das ganz anders. Im PEI-Sicherheitsbericht werden für 2021 lediglich rund 2.000 Verdachtsfälle mit tödlichem Ausgang aufgeführt. Nach Anwendung eines WHO-Algorithmus blieben davon gerade einmal 74 Fälle übrig, bei denen ein kausaler Zusammenhang „möglich oder wahrscheinlich“ sei. Mehr als drei Viertel der Fälle gelten als „nicht klassifizierbar“.

Das PEI betont, es gebe kein Risikosignal für ein bislang unbekanntes Sicherheitsproblem. Der damalige PEI-Präsident Klaus Cichutek hatte 2021 sogar erklärt, Impfungen verursachten keine Todesfälle.

Die Diskrepanz zwischen den offiziellen Bewertungen und den Rohdaten wirft Fragen auf: Warum existieren zwei unterschiedliche Datensätze? Weshalb fehlen in einem davon komplette Altersgruppen? Und warum mussten die Daten erst mühsam aus PDFs extrahiert werden?

Die Zahlen stehen im Raum. Und sie passen nicht zum offiziellen Narrativ von der „sichersten Impfkampagne aller Zeiten“.

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