Panzer-Panik für Milliarden: Jetzt wird das nächste Aufrüstungs-Märchen erzählt

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Symbolbild

Wie WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung berichten, soll ein interner Lagebericht der Bundeswehr schwere Mängel bei der Einsatzbereitschaft offenlegen. Ersatzteile fehlen, Panzer stehen in Werkstätten, die Verteidigungsfähigkeit sei gefährdet.

Das Problem: Solche Geschichten tauchen inzwischen im Takt der politischen Agenda auf.

Erst heißt es, Russland bedrohe Europa. Dann werden Sondervermögen beschlossen. Danach reichen die Milliarden angeblich nicht aus. Nun stehen plötzlich wieder zu wenige Panzer bereit. Die Botschaft bleibt immer dieselbe: Mehr Geld, mehr Waffen, mehr Aufrüstung.

Natürlich kann das Beschaffungschaos real sein. Die Bundeswehr gilt seit Jahrzehnten als Musterbeispiel deutscher Bürokratie. Doch warum werden solche Horrormeldungen gerade jetzt öffentlich?

Während Bürger mit Rekordabgaben, steigenden Energiekosten und einer schwächelnden Wirtschaft kämpfen, soll die nächste Debatte über zusätzliche Milliarden für Militär und „Kriegstüchtigkeit“ vorbereitet werden.

Mal fehlt Munition. Mal fehlen Soldaten. Jetzt fehlen Ersatzteile. Der Befund ist immer derselbe: Die Kasse muss weiter geöffnet werden.

Wer sich fragt, wem diese Dauer-Alarmmeldungen nutzen, landet zwangsläufig bei den Profiteuren der Aufrüstung. Für die Rüstungsindustrie sind nicht einsatzbereite Panzer kein Problem. Sie sind ein Geschäftsmodell.

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