Wie aus einer aktuellen Unterrichtung der Bundesregierung an den Bundestag hervorgeht, hat der Bund im Jahr 2025 insgesamt 24,8 Milliarden Euro für Flucht und Migration ausgegeben. Das sind zwar 3,2 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr, doch von einer echten Entlastung kann keine Rede sein. Die Milliardenkosten bleiben auf einem Niveau, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre.
Für die Unterstützung der Länder stellte der Bund 2025 rund 1,25 Milliarden Euro über die neue Pro-Kopf-Pauschale für Asylerstantragsteller bereit. Zusammen mit weiteren Leistungen wie der kostenlosen Bereitstellung von Bundesgrundstücken summierte sich die direkte Entlastung auf rund 1,34 Milliarden Euro.
Bemerkenswert: Nach der späteren Abrechnung erwartet der Bund sogar einen Rückforderungsanspruch gegenüber den Ländern von rund 250 Millionen Euro.
Gleichzeitig machen die Länder deutlich, dass die tatsächlichen Kosten weit über den Bundeszuschüssen liegen. Nordrhein-Westfalen beziffert seine flüchtlingsbedingten Ausgaben auf mehr als 3 Milliarden Euro, Hessen auf rund 1,18 Milliarden Euro, Sachsen auf über 800 Millionen Euro.
Die Entwicklung zeigt: Die Migrationskosten sinken nicht auf ein normales Maß zurück. Nach 29,6 Milliarden Euro im Jahr 2023 und 28 Milliarden Euro im Jahr 2024 liegen sie auch 2025 noch bei 24,8 Milliarden Euro.
Doch die eigentliche Debatte beginnt dort, wo die Haushaltszahlen enden. Der Preis der Massenmigration lässt sich nicht allein in Milliardenbeträgen ausdrücken. Er zeigt sich auch in überlasteten Schulen, angespannten Wohnungsmärkten, steigenden Sozialausgaben, einer zunehmenden Verdrängung Einheimischer auf dem Wohnungsmarkt und einem Sicherheitsgefühl, das vielerorts längst nicht mehr selbstverständlich ist. Wer die Folgen der Migration ausschließlich durch die Brille der Staatsfinanzen betrachtet, blendet einen erheblichen Teil der gesellschaftlichen Realität aus. Die Rechnung wird nicht nur in Euro bezahlt, sondern auch im Alltag der Bürger.







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