Gerade einmal 22.787 Abschiebungen hat Deutschland im Jahr 2025 zustande gebracht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor, dokumentiert in der Bundestagsdrucksache 21/4103 2104103. Während die Politik von „Konsequenz“ spricht, zeigt die nackte Zahl: Bei hunderttausenden Ausreisepflichtigen ist das kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

19.897 Rückführungen erfolgten per Flugzeug, 2.813 über Land, 77 über See. Spitzenreiter bei den Zielländern ist die Türkei (2.297 Fälle), gefolgt von Georgien (1.690). Gleichzeitig scheiterten 1.593 Abschiebungen, darunter 326 Dublin-Fälle – oft wegen Widerstands, fehlender Papiere oder weil Airlines die Mitnahme verweigerten.

Und während abgeschoben wird – oder eben nicht – laufen die Kosten weiter. Allein für die Sicherheitsbegleitung gab der Bund über 10 Millionen Euro aus 2104103. 17.009 Beamte waren im Einsatz. Ein gigantischer Verwaltungs- und Polizeiapparat für eine Zahl, die angesichts der Gesamtlage ernüchternd wirkt.

Denn zum 31. Dezember 2025 waren laut Ausländerzentralregister 232.067 Personen ausreisepflichtig, davon 190.974 mit Duldung 2104103. Hunderttausende also, die eigentlich gehen müssten – bleiben. Jahr für Jahr.

Währenddessen verließen 16.576 Personen das Land freiwillig mit Bundesförderung, weitere 15.906 mit Länderprogrammen 2104103. Auch hier fließen Steuergelder.

Das sind jedoch nur die offiziellen und schön gerechneten Zahlen. Seit Merkels illegaler Grenzöffnung wurden bis 2024 ca. 2,8 Millionen Asylanträge gestellt. Es gäbe viel zu tun, wenn man denn wollte.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Entdecke mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen