Wie die Polizei Niederösterreich berichtet, kam es in der Nacht auf den 7. März im Gemeindegebiet von Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) zu einer brutalen Messerattacke. Ein 45-jähriger marokkanischer Staatsbürger soll dabei einen 46-jährigen Mann aus dem Bezirk St. Pölten im Halsbereich schwer verletzt haben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 00:45 Uhr in einer Wohnung. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Männer in einen Streit. Dabei griff der Tatverdächtige offenbar zum Messer und verletzte sein Opfer schwer am Hals.
Dem verletzten Mann gelang noch die Flucht zu einem Nachbarn, von wo aus der Notruf verständigt wurde. Aufgrund der Gefährdungslage rückte neben der Polizeiinspektion Herzogenburg auch die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) an.
Die Einsatzkräfte trafen den mutmaßlichen Täter noch in der Wohnung an, in der es zuvor zur Auseinandersetzung gekommen war, und nahmen ihn vorläufig fest.
Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen in das Universitätsklinikum Krems eingeliefert und wird dort intensivmedizinisch behandelt.
Warum der Streit eskalierte, ist derzeit unklar. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben, übernommen.




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