Der aktuelle Beitrag der Klimaschau zeigt erneut, wie groß die Diskrepanz zwischen Alarmismus und tatsächlicher Wissenschaft ist. Beim Extremwetterkongress der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft in Hamburg wurde am 24. September behauptet, die Erde könne bereits 2050 um 3 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen – eine Zahl, die selbst renommierte Klimaforscher nicht ernst nehmen.

Der amerikanische Klimawissenschaftler und IPCC-Autor Zeke Hausfather widerspricht der steilen Prognose klar und deutlich. Laut ihm sind solche Werte „äußerst unwahrscheinlich“. Trotz beschleunigter Erwärmung sei es wissenschaftlich unhaltbar, einen 3-Grad-Anstieg innerhalb der nächsten 25 Jahre zu behaupten. Selbst die Modelle, die solche Szenarien auswerfen, liegen erkennbar daneben – sie zeigen heute schon angeblich 2 Grad Erwärmung, obwohl offiziell gerade einmal 1,3 Grad erreicht sind. Oder anders gesagt: Die Modelle laufen zu heiß.

Sogar NASA-Forscher Gavin Schmidt ordnet diese überhitzten Modelle in die Kategorie „nicht zur Beurteilung geeignet“ ein. Doch das hindert deutsche Medienlieblinge wie Stefan Rahmstorf nicht daran, weiter am oberen Rand des Panik-Spektrums zu malen. In der ZDF-Sendung heute journal spricht er von „worst case“ und „oberstem Rand“ – ohne zu erwähnen, dass genau diese Modelle längst als fehlerhaft gelten.

Rahmstorf bleibt damit seiner Linie treu. Schon 2019 verkündete er öffentlich, „wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem“ – eine Aussage, die nur im Kopf von Aktivisten Sinn ergibt. Denn kontrolliert hat der Mensch das Klima noch nie. Naturkatastrophen der Vergangenheit sprechen eine deutlich andere Sprache.

Wer nüchtern auf die Daten statt auf Schlagworte schaut, erkennt schnell: Nicht die Realität läuft heiß, sondern die Modelle – und manche Wissenschaftler gleich mit.

Quelle: Klimaschau

Entdecke mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen