FPÖ wettert gegen Pride-Parade: „Aufs Rathaus gehört die Österreich-Fahne, nicht die Regenbogenflagge“

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Österreichische Fahne an der Fassade eines Rathauses
Symbolbild: Österreichische Fahne an einem Rathaus.

Der St. Pöltner FPÖ-Bezirksparteiobmann und Landesrat Martin Antauer rechnet scharf mit der Pride-Parade und dem Hissen der Progress-Pride-Fahne am Rathaus ab. Die Veranstaltung am 25. Juni sei ein Symbol für „Dekadenz“ und diene lediglich dazu, „lauten und schrillen Interessensgruppen“ öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Antauer argumentiert, dass es bei den Pride-Aktivitäten längst nicht mehr um den Schutz homosexueller Menschen vor Diskriminierung gehe. Stattdessen werde unter dem Schlagwort der Inklusion eine gesellschaftspolitische Agenda verfolgt, die das traditionelle Familienbild infrage stelle. Jeder solle sein Leben nach eigenen Vorstellungen führen können, so Antauer, doch die Politik müsse diese Lebensentwürfe nicht zusätzlich fördern oder öffentlich inszenieren.

Besonders kritisch sieht der FPÖ-Politiker Veranstaltungen mit Kindern im Umfeld der Pride-Bewegung. Er verweist auf Dragqueen-Lesungen und auffällige Darstellungen bei Paraden und warnt vor einer frühen Konfrontation von Kindern mit Themen, die aus seiner Sicht nicht in Schulen oder öffentliche Kinderangebote gehörten.

Auch die Finanzierung der Pride-Veranstaltungen steht in der Kritik. Antauer spricht von einer Verschwendung von Steuergeld und fordert stattdessen mehr Unterstützung für Familien und sozial Bedürftige.

Zum Abschluss bekräftigt die FPÖ ihre Position zum klassischen Familienbild aus Vater, Mutter und Kind. Auf öffentliche Gebäude gehörten die österreichische Flagge, die niederösterreichische Landesflagge und die Stadtflagge von St. Pölten. Das Rathaus solle ein Symbol der Heimat sein und nicht Plattform für politische oder gesellschaftliche Kampagnen.

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