In einem aktuellen FPÖ-TV-Interview mit Christoph Steiner wird erneut sichtbar, wie tief das Vertrauen der Bürger in die politische Klasse sinkt. Der erste Tag des sogenannten „kleinen Untersuchungsausschusses“ zu den NGO-Millionen hat genau das bestätigt, was viele Österreicher längst spüren: Die Regierung will keine Aufklärung, sondern Verschleierung.

Während Milliarden an Steuergeldern in parteinahe Strukturen, linke Vereine und regierungsfreundliche NGOs gepumpt werden, fehlt derselbe Betrag überall dort, wo er dringend gebraucht wird – bei Familien, Pensionisten, der Sicherheit, der Pflege und der Bildung. Steiner beschreibt, wie ausgerechnet jene Organisationen, die eigentlich kritisch kontrollieren sollten, mit Steuergeld gefüttert werden, um regierungsfreundliche Politik voranzutreiben. NGOs, die sich nie einer Wahl stellen müssen, aber einen direkten Einfluss auf die politische Linie der Regierung ausüben. Ein demokratischer Ausnahmezustand im Dauerbetrieb.

Schon die Terminfindung für den Ausschuss zeigt, wie nervös die Regierung sein dürfte. Abgesagte Termine, fadenscheinige Ausreden, ständige Verzögerungen. Trotz gesetzlicher Pflicht wurden Akten in letzter Minute geliefert – so spät, dass der Rechnungshof kaum Zeit hatte, sie zu sichten. Der FPÖ blieb nicht einmal ein voller Tag, um hunderte Seiten durchzuarbeiten. Wer nichts zu verbergen hat, handelt anders.

Doch der eigentliche Skandal folgt erst: Kein einziger Minister erschien zur Befragung. Die Regierungsmitglieder verteilen Millionen an Förderungen, verweigern aber jede Rechenschaft darüber, wohin das Geld fließt, warum es vergeben wird und welchen Nutzen die Bevölkerung davon haben soll. Stattdessen wurde ein „Experte“ geschickt – ein Universitätsprofessor, der sich bei genauerer Nachfrage als ÖVP-Insider entpuppte, Autor für die Partei, Mitglied in parteinahen Gremien, profitorientiert im NGO-Umfeld. Präsentiert als unabhängige Stimme. Ein Muster, das viele schon aus der Corona-Zeit kennen: vermeintliche Experten, die in Wahrheit direkt am Tropf des Systems hängen.

Steiner macht deutlich, dass es der FPÖ weder um Rettung, Feuerwehr noch um ehrenamtliche Organisationen geht. Diese bekommen ohnehin nur einen Bruchteil der Gelder, die in linke, politische Vereine fließen. Die riesige Umverteilung von Steuergeld dient laut Steiner vor allem dazu, Meinungsmacher zu finanzieren, die für die Regierung Stimmung machen sollen. Die Einheitspartei schiebt sich ihre Unterstützer selbst zurecht, während die Bevölkerung zur Kassa gebeten wird.

Das Vertrauen ist längst gebrochen. Die Österreicher zahlen pünktlich ihre Steuern, aber die Regierung entscheidet nach Gutsherrenart, wohin das Geld verschwindet. Ein Ausschuss, der Transparenz schaffen soll, wird systematisch blockiert. Eine politische Klasse, die Milliarden verteilt, aber jede Kontrolle verweigert. Und eine Regierung, die lieber Professoren schickt als Minister – weil Antworten gefährlich werden könnten.

Steiner kündigt an, weiter dran zu bleiben. Denn jeder Euro, der in parteinahe Konstruktionen versickert, fehlt jenen, die Österreich am Laufen halten.

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