Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser hat die Direktorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur, Emer Cooke, im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments mit scharfen Transparenzvorwürfen konfrontiert. In einer aktuellen Presseaussendung fordert Hauser, sämtliche Zulassungsunterlagen zu den Corona-mRNA-Impfstoffen vollständig und ungeschwärzt zu veröffentlichen.
Millionen Menschen seien zur Corona-Impfung gedrängt oder verpflichtet worden, erklärte Hauser. Umso unverständlicher sei es, dass die EMA bis heute verhindere, dass unabhängige Wissenschaftler sämtliche Zulassungsunterlagen vollständig prüfen könnten. Wer Transparenz verspreche, dürfe den Bürgern keine geschwärzten Dokumente präsentieren. Im Ausschuss zeigte Hauser nach eigenen Angaben einige vollständig geschwärzte Seiten aus den Zulassungsunterlagen.
Seit Februar 2025 hätten im Rahmen der Initiative Transparency4Safety Tausende Bürger in ganz Europa die Offenlegung der regulatorischen Daten aller mRNA-Zulassungen beantragt. Hauser selbst habe am 25. Juni 2025 einen entsprechenden Antrag zusammen mit wissenschaftlichen Unterlagen bei der EMA eingereicht.
Nach Hausers Darstellung verweigere die Behörde bis heute eine ordnungsgemäße Bearbeitung dieser Anträge und begründe dies mit der großen Zahl besorgter Bürger. Für den Abgeordneten ist das ein bemerkenswertes Verständnis von Transparenz. Gerade wenn Tausende Menschen dieselben berechtigten Fragen stellten, müsse die EMA für vollständige Aufklärung sorgen und besonders schnell handeln.
Hauser forderte Cooke außerdem auf, offene wissenschaftliche Fragen unabhängig prüfen zu lassen und, falls erforderlich, auf die Ergebnisse zu reagieren. Die EMA dürfe sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Wenn ernst zu nehmende Fragen im Raum stünden, müsse die Behörde diese entweder selbst unabhängig untersuchen oder eine unabhängige Prüfung durch andere ermöglichen.
Im Ausschuss sprach Hauser auch die Diskussion um den SV40-Promotor bei Comirnaty an. Dieser Bestandteil stehe unter dem Verdacht, Krebs zu verursachen, erklärte der FPÖ-Abgeordnete. Von Cooke wollte er wissen, weshalb trotz entsprechender Debatten und Veröffentlichungen keine Konsequenzen für die Zulassung der Covid-19-Impfungen gezogen worden seien.
Abschließend stellte Hauser fest, Vertrauen entstehe nicht durch Geheimhaltung, sondern nur durch die vollständige Offenlegung sämtlicher Daten. Die Bürger Europas seien in die Corona-Impfungen gedrängt worden und hätten nun ein Recht auf Transparenz, unabhängige wissenschaftliche Kontrolle und ehrliche Antworten.
„Die Zeit der Ausreden ist vorbei“, erklärte Hauser. Die EMA müsse die vollständigen Unterlagen zugänglich machen und eine unabhängige Prüfung der mRNA-Zulassungen ermöglichen.



Schreibe einen Kommentar