Feiger Angriff auf Enxhi Seli-Zacharias und ihre Familie

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Symbolbild: F-News

In den frühen Morgenstunden des 28. Juli 2026 gegen 4.58 Uhr kam es vor dem Wohnhaus der Gelsenkirchener Landtagsabgeordneten Enxhi Seli-Zacharias (AfD) im Stadtteil Buer zu einem feigen Angriff. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Gelsenkirchen warfen drei mutmaßlich junge Personen mit E-Scootern gezielt Böller in Richtung des Fahrzeugs der 32-jährigen Abgeordneten und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung. Die Abgeordnete selbst alarmierte den Notruf, nachdem sie Knallgeräusche wahrgenommen hatte. Verletzt wurde niemand. Ob Sachschäden entstanden sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Enxhi Seli-Zacharias äußert nach dem Vorfall vor allem Dankbarkeit für die Einsatzkräfte:

„Dies ist nicht der erste Vorfall, doch ich habe großes Glück, hier in Gelsenkirchen zu leben, denn das Polizeipräsidium Gelsenkirchen nimmt meine Bedrohungslage sehr ernst. Und das ist bei der Belastungssituation für die Polizei keine Selbstverständlichkeit.“

Dr. Martin Vincentz, Landessprecher der AfD NRW und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, ergänzt:

„Mit Entsetzen habe ich von dem feigen Angriff auf unsere geschätzte Fraktionskollegin Enxhi Seli-Zacharias und ihre Familie erfahren. Ein Angriff mit Böllern mitten in der Nacht auf das private Wohnhaus und das Fahrzeug einer demokratisch gewählten Abgeordneten ist ein Angriff auf uns alle.

Wer glaubt, politische Gegner durch Einschüchterung und nächtliche Gewalt mundtot machen zu können, irrt sich gewaltig. Diese Tat wird uns nur noch enger zusammenrücken lassen. Wir stehen geschlossen an der Seite von Enxhi Seli-Zacharias und ihrer Familie.

Auch ich danke der Polizei für ihre schnelle Reaktion. Die starke Präsenz der Beamten zeigt, dass die Behörde vor Ort den Fall ernst nimmt.

Gleichzeitig erwarte ich von allen Parteien und insbesondere von Hendrik Wüst und seiner Landesregierung, dass sie diesen feigen Angriff aufs Schärfste verurteilen. Solche Taten dürfen in unserem Land nicht nur keinen Platz haben, sondern müssen Konsequenzen nach sich ziehen. Vor allem Herbert Reul ist nun gefragt, dafür zu sorgen, dass die Täter schnellstmöglich ermittelt und mit der vollen Härte des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist nicht der erste Angriff auf Enxhi Seli-Zacharias, aber es muss unter allen Umständen dafür gesorgt werden, dass es der letzte ist.“

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