Was bislang als Stoff für Sci-Fi-Filme galt, wird plötzlich zur Frage nationaler Finanzstabilität. Eine ehemalige Senior-Analystin der Bank of England fordert höchste Alarmbereitschaft – für den Fall, dass Regierungen offiziell die Existenz außerirdischen Lebens bestätigen.
Helen McCaw, zehn Jahre lang Analystin bei der britischen Zentralbank und heute im Fintech- und Wealth-Management-Bereich tätig, hat sich mit einem ungewöhnlich deutlichen Brief an BoE-Gouverneur Andrew Bailey gewandt. Ihre Forderung: Notfallpläne. Sofort.
Der Grund ist ein Szenario, das McCaw als „ontologischen Schock“ beschreibt. Übersetzt heißt das: Wenn das Weltbild der Menschen innerhalb weniger Stunden zusammenbricht, brechen Märkte, Vertrauen und Versorgungsketten gleich mit. Eine offizielle UFO– oder UAP-Enthüllung könne laut McCaw eine Kettenreaktion auslösen, die kein Zentralbankmodell abbildet.
Die Folgen, vor denen sie warnt, lesen sich wie ein Drehbuch für den Ausnahmezustand:
extreme Marktvolatilität, panische Abhebungen bei Banken, Störungen im Zahlungsverkehr, Versorgungsengpässe. Menschen könnten aufhören, Geld zu akzeptieren, Tankstellen schließen, Supermärkte leer gekauft werden. Parallel dazu die Flucht in vermeintlich „sichere Häfen“ – Gold, Kryptowährungen, Sachwerte.
McCaw hält das Szenario nicht für reine Theorie. In den USA laufe seit Jahren ein gezielter Declassification-Prozess, bei dem militärische und geheimdienstliche Informationen schrittweise freigegeben würden. Wer das ignoriere, handele fahrlässig. Ihre Worte: Es sei „Wahnsinn“, ein solches Risiko einfach auszublenden – selbst dann, wenn man die Wahrscheinlichkeit für gering halte.
Die Bank of England selbst schweigt. Kein Dementi, keine Einordnung, kein Versuch der Beruhigung.
Dass die Debatte längst nicht mehr nur in Nischenforen geführt wird, zeigt auch die Berichterstattung: The Times griff das Thema am 16. Januar 2026 prominent auf. Was früher als Spinnerei gegolten hätte, wird nun im Kontext von Zentralbanken, Finanzsystemen und Krisenplänen diskutiert.
Handelt es sich um reine Vorsorge für ein extrem unwahrscheinliches Szenario?
Oder bereiten sich Institutionen längst auf etwas vor, das politisch noch nicht ausgesprochen werden darf?
Quellen:



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