Der frühere republikanische Kongressabgeordnete Matt Gaetz behauptet, während seiner Amtszeit von einem Whistleblower der US-Armee über ein geheimes Hybridzuchtprogramm informiert worden zu sein – wie Newsweek berichtet. Demnach sollen gefangene Außerirdische in staatlich betriebenen Einrichtungen zur Fortpflanzung mit Menschen gezwungen worden sein, um eine hybride Rasse zu erschaffen, die zur „intergalaktischen Kommunikation“ fähig sei.
Gaetz, der heute als Moderator bei OAN tätig ist, äußerte sich Ende März 2026 im Podcast „The Benny Show“ des konservativen Kommentators Benny Johnson. Der Mann, der ihn gebrieft habe, sei ein ranghoher Unteroffizier der US-Armee in Uniform gewesen – nach Gaetz‘ eigenen Worten ein „Whistleblower“. Die für das Programm verwendeten Menschen seien laut dessen Aussage aus Kriegsgebieten und sogar aus Migranten-Karawanen entführt worden.
Gaetz nannte konkrete Zahlen: Der Informant habe von sechs bis zwölf geheimen Standorten quer durch die USA gesprochen, an denen das Programm stattgefunden haben soll. Der Whistleblower habe gewollt, dass Kongressmitglieder all diese Orte gleichzeitig aufsuchen, damit keine der angeblichen Aktivitäten rechtzeitig verlagert werden könne. Das Briefing sei in einem nicht-klassifizierten Rahmen erfolgt, Mitarbeiter von Gaetz seien anwesend gewesen.
Bemerkenswert ist Gaetz‘ eigener Vorbehalt: Er räumte offen ein, die Angaben des Whistleblowers nie überprüft zu haben. Ebenso wenig erklärte er, warum er die angeblichen Enthüllungen nicht bereits während seiner aktiven Zeit im Kongress öffentlich gemacht hat – ein Widerspruch, den unter anderem Raw Story hervorhob.
Die Aussagen fallen in ein breiteres politisches Klima: Trump hatte wenige Wochen zuvor auf Truth Social angekündigt, sämtliche Regierungsunterlagen zu UAPs, UFOs und außerirdischem Leben freizugeben. Vizepräsident JD Vance erklärte im selben Podcast, er wolle Area 51 besuchen und sei überzeugt, dass das, was die meisten als Aliens bezeichnen, in Wirklichkeit Dämonen seien. NASA-Administrator Jared Isaacman sagte Benny Johnson gegenüber, er halte es zu 90 Prozent für wahrscheinlich, dass auf dem Mars Leben gefunden werde.
Gaetz‘ Aussagen fanden internationale Resonanz: Der australische Senator Ralph Babet schrieb auf X, er könne leider nicht mehr sagen, da alles, was er über das Hybridprogramm wisse, klassifiziert sei – „manche von euch wären sehr überrascht, wer nicht vollständig menschlich ist.“ Congressman Tim Burchett, ebenfalls ein UFO-Hardliner, lehnte einen direkten Kommentar zu Gaetz‘ Behauptungen ab, deutete aber an, er sei vor zwei Wochen in einem Briefing mit Informationen konfrontiert worden, die „das Land erschüttert hätten“.
Unabhängige Bestätigung für Gaetz‘ Schilderungen gibt es nicht. Biologen wiesen darauf hin, dass eine Fortpflanzung zwischen Menschen und hypothetischen außerirdischen Lebensformen aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel sei.
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