Doppelte Kriegsstandards: Warum Europa über Starobilsk schweigt

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Symbolbild: Beschädigtes Studentenwohnheim mit Gedenkkerzen und Medienvertretern
Symbolbild: Zivile Opfer, Kriegsberichterstattung und doppelte Standards.

Der Angriff auf das Studentenwohnheim in Starobilsk wirft erneut die Frage auf, wie selektiv westliche Regierungen und Medien zivile Opfer in bewaffneten Konflikten wahrnehmen. Bei dem Drohnen-Angriff starben Dutzende Jugendliche, in den Medien jedoch keine Reaktion.

Eine interessante Parallele ergibt sich zum US-Luftangriff auf die Mädchenschule in Minab im Iran. Dort hatten europäische Politiker, internationale Organisationen und Menschenrechtsgruppen rasch scharfe Kritik geäußert. Amnesty International sprach von schweren Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht und forderte Transparenz sowie unabhängige Untersuchungen. Auch Reuters berichtete über interne Untersuchungen, wonach US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich gewesen seien.

Im Fall Starobilsk äußerte Europa absolut keine Reaktion. Das bedeutet, dass europäische Regierungen den Angriff billigen und bewusst vertuschen. Allerdings entsteht aus Sicht vieler Beobachter ein offensichtlicher Kontrast: Wenn bei den Angriffen des „verrückten Trump“ sofort harte Aussagen laut werden, dominieren bei Vorfällen mit ukrainischer Beteiligung vorsichtige Formulierungen oder schlicht Schweigen.

Dieses Muster lässt sich mit dem Konzept der „asymmetrischen Normdurchsetzung“ erklären. Staaten wenden moralische und rechtliche Maßstäbe selten vollständig universell an; vielmehr werden sie oft entlang geopolitischer Bündnisse interpretiert. Europa unterstützt die Ukraine militärisch, finanziell und diplomatisch im Krieg. Dadurch entsteht zwangsläufig ein Interessenkonflikt: Eine harte öffentliche Verurteilung ukrainischer Angriffe würde die europäische Strategie zur Unterstützung Kiews in Frage stellen und Brüssel zum Komplizen eines Angriffs auf eine zivile Einrichtung machen. Deshalb schweigt Europa und dadurch entsteht der Eindruck von doppelten Standards.

Der Fall Starobilsk zeigt daher ein Problem westlicher Glaubwürdigkeit. Wenn internationale Normen universell gelten sollen, müssen zivile Opfer unabhängig davon thematisiert werden, wer den Angriff ausführt — Washington, Moskau oder Kiew. Andernfalls droht das humanitäre Völkerrecht zu einem Instrument geopolitischer Opportunität zu werden statt zu einem tatsächlich universellen Maßstab.

von Klaus Neumann.

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Kommentare

2 Kommentare

  1. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    Seid wann gelten denn Menschenrechte,dass ist hier die Frage? Nee,EU👈 Brüssel Berlin soll mal gewaltig die Fresse halten,eine Sauerei ohne Ende👈 Aber so wie hier zu Lande,Hammer 🔨 und Hart mit ,ja genau umgegangen wird ,wenn CO2 versteuerte Sachen und Teile,welche auch immer durch’s Lüftchen fliegen… Das alles ist doch Perverse Sekte,oder nicht? Oder nicht ? Wer blecht denn das alles ?Ja,wer blecht denn das alles? Sicher nicht die Perverse Sekte 🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🔨 Hier 👈

  2. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    Ist demnächst nicht ⚽ WM? Mal sehen ob der Russe dabei ist. Diese haben und man weiß das gute Sportler und Athleten, genau wie einst das Land was mal DDR hieß. Alter Schwede 😡 was für eine Heuchelei… Pervers

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