Der Astrophysiker und Geheimdienstwissenschaftler Dr. Eric Davis redet. Und wie er redet. In zwei aktuellen Interviews, die das Exomagazin veröffentlicht hat, lässt der Mann, der jahrzehntelang für US-Geheimdienste und das Pentagon an UFO-Programmen arbeitete, die Bombe nach der anderen fallen – mit einer Nonchalance, als würde er beim Nachbarn über das Wetter plaudern.
Die Eckdaten: Davis war maßgeblich am geheimen Pentagon-Forschungsprojekt AAWSAP beteiligt, befragte über die Jahre hochrangige Militärs und Geheimdienstler zu gesicherten UFO-Absturzmaterialien und nicht-menschlichen Wesen – und soll nach eigenen Angaben überhaupt erst die Enthüllungslawine der letzten Jahre ins Rollen gebracht haben, indem er Whistleblower David Grusch in das Thema einführte. Im ersten Teil des Interviews schildert er zudem eine persönliche Erfahrung auf der berüchtigten Skinwalker Ranch in Utah: Eine fremde Wesenheit habe ihn kurzzeitig übernommen, er hörte metallische Stimmen in seinem Kopf. Wohlgemerkt: Das sagt kein Möchtegern-Esoteriker, sondern jemand, der für den US-Militärgeheimdienst DIA gearbeitet hat.
Im zweiten Teil legt Davis noch eine Schippe drauf: Der frühere US-Präsident George H.W. Bush habe ihm persönlich bestätigt, dass im April 1964 ein UFO auf der Holloman Air Force Base in New Mexico landete. Es habe dabei einen direkten Austausch mit außerirdischen Wesen gegeben. Gefragt, warum das alles so lange geheim gehalten wird, nennt Davis die üblichen Verdächtigen: politische, religiöse und geheimdienstliche Interessen. Mit anderen Worten: Der Staat traut seinen Bürgern nicht zu, mit der Wahrheit umzugehen.
Unterfüttert wird das Ganze durch eine Anhörung auf dem Capitol Hill, über die UNILAD berichtet: In einem UAP-Briefing im Mai 2025 behauptete Davis öffentlich, es gäbe vier verschiedene Typen außerirdischer Wesen, die als Betreiber unidentifizierter Flugobjekte infrage kämen – Grays, Nordics, Insektoide und Reptilien. Der republikanische Abgeordnete Eric Burlison aus Missouri, Mitglied des Oversight Committee und des UAP-Caucus, zeigte sich davon überraschter als von den Inhalten selbst: Diese Klassifizierungen habe er bereits aus internen Meetings gekannt – was ihn verblüffte, war, dass Davis sie öffentlich aussprach.
Das ist die eigentlich relevante Information an der ganzen Geschichte. Nicht die Aliens als solche, sondern die Tatsache, dass offenbar ein Konsens darüber existiert, was da draußen – oder da drinnen, in gesperrten Lagerhallen – herumgeistert, und dass dieser Konsens bislang sorgfältig unter Verschluss gehalten wurde. Burlison brachte es auf den Punkt: Falls das alles stimme, habe die Regierung kein Recht, so ein Geheimnis vor der Öffentlichkeit zu bewahren.
Davis selbst gibt sich dabei nicht als Fantast, sondern als nüchternen Chronisten eines Phänomens, das sich hartnäckig der Einordnung verweigert. Er spricht von einer überlegenen Intelligenz, die dem menschlichen Erkenntnisapparat systematisch einen Schritt voraus ist. Ob das beruhigend oder beunruhigend ist, darf jeder selbst entscheiden. Fest steht: Solange Regierungen Jahrzehnte damit verbringen, Informationen zu begraben, die einem pensionierten Präsidenten offenbar kein Schlafproblem bereitet haben, ist die Frage nach Transparenz keine esoterische – sondern eine demokratische.
Dieser Artikel wurde zuerst auf F-NEWS veröffentlicht.
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