Berlin: Attentat beim Christopher Street Day am 25.7.26

|

|

Abgesperrtes schwarzes Auto zwischen Polizei- und Rettungsfahrzeugen nach einem Angriff am Rande einer CSD-Veranstaltung
KI-generiertes Symbolbild: Polizei- und Rettungseinsatz nach einem Fahrzeugangriff am Rande einer CSD-Veranstaltung.

Berlin nennt sich offen, bunt und vielfältig. Doch diese Vielfalt stößt dort an ihre Grenzen, wo religiöse Moralvorstellungen auf eine öffentliche Sexualschau treffen. Nach dem tödlichen Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days bekommt diese Frage eine neue Dringlichkeit.

Die Berliner Polizei hat nach dem Angriff einen Verdächtigen identifiziert. Ein Polizeisprecher erklärte wörtlich: „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet.“ Bei dem Angriff wurde ein Mensch getötet. Mindestens 16 weitere wurden verletzt. Acht von ihnen erlitten schwere Verletzungen, drei ringen nach Angaben der Feuerwehr um ihr Leben.

Der islamistische Hintergrund des Verdächtigen ist kein Gerücht aus den sozialen Medien, sondern eine offizielle Aussage der Polizei. Wer darüber hinweggeht, betreibt keine Vorsicht. Er betreibt Verdrängung.

Der CSD ist für Gläubige keine harmlose Parade

Für einen gläubigen Muslim ist der CSD keine harmlose Parade. Dort wird öffentlich gefeiert, was seine Religion als schwere Sünde und als Verstoß gegen die göttliche Ordnung verurteilt. Knapp bekleidete Körper und kopulationsähnliche Bewegungen wirken auf ihn nicht befreiend, sondern provozierend.

Das gilt nicht nur für Muslime. Auch viele Christen, Konservative und Familien empfinden solche Bilder als Zumutung. Man muss nicht prüde sein, um zwischen dem Recht auf ein privates Liebesleben und der öffentlichen Zurschaustellung sexueller Handlungen zu unterscheiden. Wer Vielfalt predigt, muss auch die unterschiedlichen Moralvorstellungen im Land ernst nehmen. Toleranz bedeutet, andere Lebensweisen auszuhalten. Sie bedeutet nicht, jede Provokation beklatschen zu müssen.

Nichts davon entschuldigt einen Täter

Wer mit einem Auto in eine Menschenmenge fährt hat ein Motiv. Wer dabei aber Menschen verletzt oder tötet, ist kein Verteidiger seines Glaubens. Er ist ein Verbrecher. Mord bleibt Mord. Kein religiöses Gebot und keine verletzte Moralvorstellung geben einem Menschen das Recht, ein Fahrzeug zum Racheschwert zu machen.

Gerade deshalb muss man über die Ursachen sprechen. Politische Korrektheit schützt keine Menschen. Sie verhindert nur, dass Gefahren rechtzeitig beim Namen genannt werden.

Die Linke hat den CSD übernommen

Der ursprüngliche Christopher Street Day kämpfte für ein klares Ziel. Homosexuelle sollten nicht verfolgt, bestraft oder aus dem öffentlichen Leben gedrängt werden. Dieser Kampf war notwendig.

Inzwischen hat die linke Szene den CSD vielerorts besetzt. Aus einer Demonstration für Bürgerrechte wurde ein politischer Jahrmarkt gegen alles, was konservativ ist. Parteien, Konzerne und Behörden hängen sich die Regenbogenfahne um, als sei sie das Gütesiegel des besseren Menschen.

Wer nicht mitfeiert, gilt schnell als verdächtig. Aus dem Recht auf Toleranz wurde die Pflicht zur Begeisterung. An diese Pflichtbegeisterungen sollten sich die Berliner erinnern können.

Kinderschutz hat einen Tag Pause

Die Empörung ist zu Recht groß, wenn Kinder ungefragt mit Sexualität konfrontiert werden. Schulen, Medien und Politik versichern sonst bei jeder Gelegenheit, das Kindeswohl stehe an erster Stelle.

Beim CSD scheint diese Regel für einen Tag außer Kraft gesetzt. Kinder stehen am Straßenrand, während Erwachsene kaum bekleidet auftreten, sexuelle Bewegungen nachahmen und ihre Vorlieben öffentlich vorführen. Rücksichtnahme sieht anders aus.

Homosexuelle Menschen verdienen Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. Kinder verdienen Schutz vor einer Sexualisierung, der sie weder ausweichen noch zustimmen können.  

Eine freie Gesellschaft muss den CSD erlauben. Sie muss aber nicht jede Entgleisung zur Vielfalt erklären. Freiheit braucht keine Burka. Sie braucht jedoch auch keinen nackten Hintern vor dem Kinderwagen.

Nächste Schritte

So wie wir Berlin kennen, wird in Bälde eine Demo gegen rächts abgehalten. „Die spinnen, die Römer“ kennen wir aus einer beliebten Fortbildungslektüre aus 1970. Heute müssen wir ergänzen: die Berliner auch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Entdecke mehr von F-NEWS

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen