Über 21.000 Fälle häuslicher Gewalt mit rund 11.000 Beschuldigten registrierte die Schweiz im Jahr 2024 – ein Anstieg um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch eine aktuelle Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik offenbart eine Realität, die politisch offenkundig unerwünscht ist: Ausländische Frauen werden häufiger wegen häuslicher Gewalt beschuldigt als Schweizer Männer, wie der Blick berichtet .
Konkret liegt die sogenannte Belastungsrate bei ausländischen Frauen bei 13,2 Beschuldigten pro 10.000 Einwohner. Schweizer Männer kommen lediglich auf 12,6. Noch deutlicher fällt der Unterschied bei den Männern insgesamt aus: Ausländische Männer erreichen eine Quote von 33,3, Schweizer Männer nur 12,6. Schweizerinnen liegen mit 4,4 abgeschlagen am unteren Ende.
Diese Zahlen zerlegen das seit Jahren gepflegte Narrativ von häuslicher Gewalt als primärem Männerproblem. Die Statistik zeigt vielmehr eine klare Konzentration entlang der Herkunft. Männer sind zwar insgesamt häufiger Täter als Frauen – doch entscheidend ist: Migration schlägt Geschlecht.
SVP-Nationalrat Pascal Schmid sieht sich bestätigt. Wenn selbst ausländische Frauen häufiger als Täterinnen registriert werden als Schweizer Männer, dann könne von einem rein geschlechtsspezifischen Problem keine Rede sein. Trotzdem verweigere sich die politische Mehrheit einer ehrlichen Debatte. Statt Ursachen zu benennen, wurde nach emotionalem Druck eine zusätzliche Million Franken für Präventionsarbeit beschlossen – gegen die Stimmen der SVP.
Schmid fordert Konsequenzen statt Symbolpolitik: eine Ausweitung des Deliktkatalogs für obligatorische Landesverweise und ein Ende der Illusion, man könne importierte Gewaltprobleme mit mehr Broschüren und Sozialprojekten lösen.
Die politische Linke reagiert erwartungsgemäß mit Ausweichmanövern. Von sozioökonomischen Faktoren über Wohnverhältnisse bis zu finanzieller Abhängigkeit wird alles bemüht – nur nicht die nackte Statistik. Dabei ist die Lage eindeutig: Wer über häusliche Gewalt spricht und Migration ausklammert, betreibt keine Prävention, sondern Ideologiepflege.



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