Während die vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten weiter auf sich warten lässt, kündigt US-Präsident Donald Trump plötzlich die Freigabe von Regierungsdokumenten zu Außerirdischen, UFOs und „unidentifizierten Phänomenen“ an. Wegen des „enormen Interesses“ habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und freizugeben, wie er auf Truth Social erklärte. Das Thema sei „sehr interessant und wichtig“.
Der Zeitpunkt sorgt für Stirnrunzeln: Seit Wochen wächst in den USA der Druck, sämtliche Unterlagen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offenzulegen. Viele Dokumente wurden bislang nur geschwärzt veröffentlicht, zentrale Fragen bleiben offen. Nun rückt statt Epstein plötzlich das Thema Aliens in den Fokus – inklusive groß angekündigter Transparenz.
Wie umfangreich die angekündigte UFO-Offenlegung tatsächlich ausfallen soll, bleibt allerdings unklar. Ebenso, wann konkrete Dokumente erscheinen. Trump spricht von einem Prozess der Identifizierung und späteren Freigabe – ein dehnbarer Begriff.
Für zusätzliche Schlagzeilen sorgt ein verbaler Schlagabtausch mit Barack Obama. Der frühere Präsident hatte in einem Podcast augenzwinkernd gesagt, Außerirdische seien „real“, er selbst habe jedoch keine gesehen. Trump warf ihm daraufhin vor, geheime Informationen „preisgegeben“ und damit einen „großen Fehler“ begangen zu haben. Welche Informationen das gewesen sein sollen, ließ er offen. Obama stellte später klar, dass außerirdisches Leben im Universum statistisch wahrscheinlich sei – Beweise für Kontakte mit der Erde habe er während seiner Amtszeit nie gesehen.
Ob hier tatsächlich jahrzehntelange Geheimnisse ans Licht kommen – oder ob das Alien-Thema politisch günstiger ist als die Epstein-Frage –, dürfte sich bald zeigen.



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