751 Gruppenvergewaltigungen: Bundesregierung muss erschütternde Zahlen für 2025 herausrücken

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Symbolbild zu Gruppenvergewaltigungen und Bedrohung im öffentlichen Raum
Symbolbild: F-News / KI

Die Bundesregierung nennt für das Jahr 2025 eine Zahl, die politisch eigentlich jede Beschwichtigung beenden müsste: In Deutschland wurden laut Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion 751 sogenannte Gruppenvergewaltigungen erfasst. Die Angaben stehen in der Bundestagsdrucksache 21/6858 und wurden in einer hib-Meldung des Bundestages zusammengefasst.

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger lag nach Angaben der Bundesregierung bei 53 Prozent. Bei den fünf am häufigsten registrierten Staatsangehörigkeiten nennt die Antwort Deutschland mit 509 Tatverdächtigen, Syrien mit 110, Afghanistan mit 64, Irak mit 46 und die Türkei mit 44. Insgesamt wurden zu den erfassten Fällen 1.087 Tatverdächtige registriert.

Auch die Opferzahlen sind erschütternd: Die Bundesregierung weist für 2025 insgesamt 772 Opfer aus. Davon waren 619 deutsche Staatsangehörige, also 80 Prozent. 153 Opfer waren nichtdeutsch. Nach Geschlecht aufgeschlüsselt waren unter den deutschen Opfern 565 weiblich, unter den nichtdeutschen Opfern 128 weiblich.

Besonders hoch lagen die Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen mit 161 Fällen, Berlin mit 118, Niedersachsen mit 113 und Bayern mit 91. Es geht also nicht um vereinzelte Ausreißer, sondern um ein bundesweites Lagebild, das in Ballungsräumen und großen Flächenländern gleichermaßen sichtbar wird.

Die Bundesregierung weist darauf hin, dass „Gruppenvergewaltigung“ kein feststehender juristischer Begriff sei. Für die Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik wurde der Straftatenschlüssel „Vergewaltigung“ mit dem Filter „Tatverdächtige alleinhandelnd: nein“ kombiniert. Genau diese technische Einordnung darf aber nicht zum sprachlichen Nebel werden. Für die Opfer ist nicht entscheidend, wie elegant der Staat seine Kategorien sortiert, sondern dass solche Taten verhindert und Täter konsequent verfolgt werden.

Hinzu kommt: 26 Prozent der Fälle blieben laut Antwort nicht aufgeklärt. In 399 aufgeklärten Fällen war mindestens ein Tatverdächtiger bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten. Das entspricht 72 Prozent der aufgeklärten Fälle. Wer solche Zahlen liest, kann kaum noch behaupten, man habe es nur mit unvorhersehbaren Einzelfällen zu tun.

Diese Statistik ist eine Anklage gegen eine Politik, die seit Jahren Realitäten weichzeichnet und Bürger mit Phrasen abspeist. Wenn mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen nichtdeutsch ist und zugleich die große Mehrheit der Opfer deutsche Staatsangehörige sind, dann gehört diese Tatsache offen auf den Tisch. Alles andere ist kein Schutz der Gesellschaft, sondern Schutz der politischen Erzählung.

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