Nach einer Corona–Impfung ist der frühere Oberriexinger Bürgermeister Frank Wittendorfer dienstunfähig – jetzt kämpft er vor Gericht gegen den Hersteller und bittet öffentlich um Unterstützung. Laut einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten leidet der 42-Jährige seit seiner dritten Impfung unter massiven gesundheitlichen Problemen, darunter Erschöpfung, Schwindel und Herzbeschwerden. Sein Alltag sei kaum noch zu bewältigen – er selbst spricht davon, in einem regelrechten „Zombiemodus“ gefangen zu sein.
Wittendorfer musste sein Amt bereits 2022 niederlegen, wurde 2024 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt und hat den Impfstoffhersteller verklagt. Doch die erste Instanz ging gegen ihn aus, die Klage wurde 2023 abgewiesen. Nun liegt der Fall beim Oberlandesgericht Stuttgart. Die Kosten für das Berufungsverfahren liegen bei rund 40.000 Euro – seine Rechtsschutzversicherung weigert sich zu zahlen, seine Pension reicht nicht aus, um Therapien, Familienunterhalt und Gerichtskosten zu stemmen.
Der ehemalige Bürgermeister beschreibt, wie er seinen Kindern beim Größerwerden zusieht, während er selbst das Gefühl hat, immer weiter in seinem eigenen Körper zu schrumpfen. Für einen früher aktiven Hobbyfußballer sei dieser Zustand kaum auszuhalten. Trotzdem kämpft er weiter – für sich, für seine Familie und nach eigenen Worten für „all die nicht gehörten Betroffenen“.
Um den Rechtsweg fortsetzen zu können, bittet er nun auf GoFundMe um Spenden. Bereichern wolle er sich nicht, betont Wittendorfer. Überschüssige Gelder sollen an den Verein NichtGenesenKids gehen. Sein Appell: Er wolle endlich wissen, was seinen Körper zerstört habe – und warum so viele Betroffene bis heute keine Antworten bekommen.



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