Nach dem Messerangriff am Bahnhof Winterthur mehren sich Hinweise auf eine islamistische Radikalisierung des Verdächtigen. Laut SRF soll der 31-Jährige beim Angriff „Allahu Akbar“ gerufen haben. Drei Menschen wurden verletzt.
Brisant: Der Name des Mannes tauchte dem Bericht zufolge spätestens 2018 bei Ermittlungen zur sogenannten Jugendgruppe der später geschlossenen An’Nur-Moschee auf. Ihm sollen Naschids mit radikalen Inhalten sowie Videos des „Islamischen Staates“ zugeschickt worden sein. Auch zwei Brüder des Verdächtigen seien in Ermittlungen immer wieder als radikalisiert aufgefallen.
Der Festgenommene ist nach Angaben der Kantonspolizei Schweizer. Seine Familie stammt laut SRF-Recherchen aus der Türkei. In den vergangenen Jahren soll er sich zeitweise in der Türkei aufgehalten haben. Unklar ist, warum er zurückkehrte und wie eng er zuletzt überwacht wurde.
Auch eine psychiatrische Vorgeschichte steht im Raum. Der Mann soll zeitweise in einer Klinik untergebracht gewesen sein. Wieder einmal stellt sich die Frage, warum einschlägig bekannte Personen frei durch Bahnhöfe laufen können.






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