Ein Fall, der selbst hartgesottene Ermittler fassungslos zurücklässt: Ein ranghoher Landesbeamter aus dem Regierungsviertel St. Pölten sitzt in U-Haft, weil er über Jahre Live-Missbrauchsvideos minderjähriger Kinder aus den Philippinen bezahlt haben soll – wie die Krone berichtet . Der Familienvater soll das Grauen direkt ins eigene Wohnzimmer gestreamt haben. Ermittler aus Österreich, Interpol und den USA kamen ihm schließlich auf die Spur.

Die Staatsanwaltschaft Wien und Spezialisten des Bundeskriminalamts werteten Hinweise aus dem Ausland aus und identifizierten den mutmaßlichen „Kunden“: einen Anfang-50-jährigen Spitzenbeamten des Landes Niederösterreich. Laut Akte soll er seit mindestens 2020 Live-Vergewaltigungen kleiner Kinder bezahlt und verfolgt haben – während er nach außen als biederer Familienmensch auftrat. Bei der Hausdurchsuchung wurden umfangreiche Datenträger sichergestellt. Der Mann sitzt seit dem 1. Adventssonntag wegen Tatbegehungsgefahr in Untersuchungshaft. Bei Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Gefängnis. Für die mutmaßlich missbrauchten Kinder auf den Philippinen hoffen die Ermittler zumindest auf eine kleine Chance, weiteres Leid verhindert zu haben.

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