Wie die Polizei Bielefeld mitteilt, steht ein 31-jähriger Mann aus Minden im Verdacht, seine 24-jährige Ehefrau lebensgefährlich mit einem Messer verletzt zu haben. Der Mann soll selbst den Notruf gewählt haben – nachdem er zugestochen hatte.

Die Tat ereignete sich laut Behördenangaben in der Nacht zum Mittwoch gegen 02:40 Uhr am Werraweg in Minden. Der Tatverdächtige – laut Polizei türkischer Staatsangehöriger – informierte die Leitstelle über die schweren Verletzungen seiner Frau.

Als Rettungskräfte und Polizei eintrafen, fanden sie die 24-Jährige mit mehreren Stichverletzungen vor. Sie wurde notoperiert. Ihr Zustand sei inzwischen stabil, heißt es.

Der Ehemann wurde noch am Tatort festgenommen.

Die Mordkommission der Polizei Bielefeld unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz übernahm gemeinsam mit Beamten aus Minden die Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 31-Jährige am 26.02.2026 dem Haftrichter vorgeführt. Ergebnis: Untersuchungshaft – wegen gefährlicher Körperverletzung.

Versuchtes Tötungsdelikt, mehrere Messerstiche, Notoperation – und am Ende „nur“ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen laufen weiter.

Ein weiterer Fall brutaler Gewalt im häuslichen Umfeld.

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