Wohin man in den Softbrain-Fächern „Sozio, Polito & Gender“ auch blickt – nichts Neues am Horizont und wenn doch, dann Schwachsinn. Kein Wunder, denn der Wärmehauptsatz dieser Fächer lautet „Es ist alles schon einmal gedacht worden – aber noch nicht von Jedem“. Die wirtschaftlich Todesmutigen, die sich in diesen Fächern einschreiben, können später nur in Kirchen, Parteien, Regierungsorganisationen, Anti-AfD-Programmen oder Lehrinstituten bezahlten Unterschlupf finden, da in der Wirtschaft niemand einen Politologen oder Genderkundigen sucht und dotiert, der ihm erzählt, dass jeder Mann gebären könnte.
Zahllose Studenten dieser Fächer gieren mangels harter Geistesargumente nach Anerkennung über akademische Titel. Zum Leidwesen der As- und Transspiranten muss in Doktorarbeiten etwas Neues publiziert werden. Der Name „Inaugurations-Dissertation“ bedeutet „Darlegung von Neuentdeckungen“ und ist für die genannten Fächer eine kaum übersteigbare Hürde. Sozio, Polito und Gender sind weitstreckig geistige Notstandsgebiete, passend zu Schüleraufsätzen, und man sieht die Doktoranden der Fächer förmlich an den Nägel kauen, weil Neues nicht in Reichweite ist.
Plagiate helfen weiter, wenn die Dürre der Fächer nichts Neues hergibt
Folglich sind das Kopieren fremder Gedanken und ihr Verkauf als eigenes Produkt häufig. Ungekennzeichnete Fremdtexte, sogenannt Plagiate, müssten der Doktorvater und seine Kollegin erkennen und zurückweisen. Aber auch hier herrscht Schmalspur. So ließ der Doktorvater des früheren Verteidigungsministers den kompletten Leitartikel einer Zeitung als Eigentext des Doktoranden gelten. Die Professora des „Jean Monnet Exzellenz-Zentrums“ zu Berlin sah die höchste Qualität ihres Institutes bewiesen durch die Annahme eines von Fremdtexten wimmelnden Konvolutes als Doktorarbeit der später regierenden Bürgermeisterin. Und so weiter und so fort.
Stefan Weber – der Mann mit der Kettensäge?
Im unübersehbaren Dschungel gepfuschter Doktorarbeiten und nachgeschmissener Professorentitel (Auskunft erteilt ein „Weltärztepräsident“) muss mit der Kettensäge des Herrn Milei gelichtet werden. Ein Wackerer und auf einsamer Flur Kämpfender ist der Österreichische Wissenschaftler Stefan Weber. Er hat etliche Arbeiten und Bücher – auch von halbdebilen Parteipolitikerinnen im „Jetzt“ – durchgesehen und zahlreiche Regelverletzungen offen gelegt. Sein jüngster Fall ist der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt von der Christenunion. Er wurde sogar Professor, obschon er die Vorstufe verpfuscht hat, wenn man seiner Fakultät glauben will, die seinen Doktortitel wieder aberkannte.
Wer den prominenten Plagiatsjäger näher kennenlernen möchte, findet ein hochinteressantes Interview im Kultradio „Kontrafunk“. Dort zieht Stefan Weber kräftig vom Leder. Hier √



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