In einem aktuellen Video auf YouTube rechnet der Publizist Mathias von Gersdorff mit den öffentlich-rechtlichen Medien ab und spricht von einer gezielten Kampagne gegen Christen, die ihren Glauben ernst nehmen.

Quelle ist sein Beitrag „STAATSFINANZIERT: Ernsthafte Christen werden mit Hass, Hetze, Lügen überzogen“, in dem er anhand zahlreicher Beispiele aus ARD, ZDF, WDR und Bayerischem Rundfunk aufzeigt, wie gläubige Christen systematisch als gefährlich, radikal und demokratiefeindlich dargestellt werden.

Seit Wochen, so von Gersdorff, erhalte er nahezu täglich Hinweise auf neue Reportagen und Dokumentationen, die sich immer wieder derselben Zielgruppe widmen: sogenannten „rechten Christen“. Gemeint sind Familien mit klassischem Rollenverständnis, viele davon katholisch, die Wert auf Ehe, Kinder, traditionelle Erziehung und Lebensschutz legen. Genau diese Lebensweise wird in den Beiträgen als Bedrohung inszeniert – nicht mit harten Fakten, sondern mit Andeutungen, Framing und moralischer Aufladung.

Besonders perfide: Es geht nicht um einzelne Ausreißer, sondern um eine auffällige Häufung gleichgerichteter Sendungen. Mal heißen sie „Hipster-Missionare mit Jesus gegen die Freiheit“, mal „Radikale Christen – Kreuzzug von rechts“. Immer ist das Narrativ dasselbe: Wer Familie, Glauben und christliche Werte offen verteidigt, steht unter Extremismusverdacht. Wer missioniert, gilt als Gefahr. Wer Abtreibung kritisiert, wird zum Feind der Demokratie erklärt.

Von Gersdorff selbst taucht in mehreren dieser Produktionen auf, ebenso seine Organisation „Tradition, Familie, Privateigentum“. Interviews werden geführt, Aussagen aus dem Kontext gerissen, Verbindungen konstruiert. Aus einzelnen Christen wird ein angebliches Netzwerk, aus Überzeugungen eine Verschwörung, aus Glauben eine Umsturzfantasie. Dass all dies ausgerechnet von Sendern kommt, die per Gesetz zur Neutralität verpflichtet sind, macht die Sache besonders brisant.
Der Vorwurf wiegt schwer: Gebührenfinanzierte Medien würden gezielt Angstbilder erzeugen, während jede positive Darstellung christlicher Arbeit ausbleibt. Kein Wort über stabile Familien, über soziale Bindung, über Orientierung für junge Menschen. Stattdessen Dauerbeschuss mit Schlagworten wie „gefährlich“, „radikal“ und „demokratiefeindlich“. Akzeptiert sei Religion nur noch, wenn sie angepasst, beliebig und politisch korrekt daherkomme – alles andere werde bekämpft.

Gleichzeitig würden Christen auf der Straße angefeindet, Veranstaltungen gestört, Gebetsmärsche blockiert. Währenddessen lieferten ARD und ZDF die moralische Rechtfertigung gleich mit. Die Folge: Eine Minderheit, ohnehin gesellschaftlich unterrepräsentiert, wird öffentlich vorgeführt und zum legitimen Angriffsziel erklärt.
Von Gersdorff spricht offen von einer Hass- und Hetzkampagne. Die Ironie dabei: Dieselben Medien, die täglich über „Hass im Netz“ klagen, betreiben selbst ein systematisches Bashing – finanziert durch Zwangsgebühren. Wer sich wundert, warum das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer weiter sinkt, bekommt hier eine Antwort geliefert.