Schutzbefohlenen Jungen 100-fach missbraucht: Vorbestraftes Schwulen-Paar vor Gericht

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Schutzbefohlenen Jungen 100-fach missbraucht: Vorbestraftes Schwulen-Paar vor Gericht

Was als angebliche Hilfe für einen Jungen aus schwierigen Verhältnissen begann, endete laut Anklage in einem unfassbaren Missbrauchsskandal: Über 100 Mal soll ein Männer-Paar aus dem Landkreis Meißen seinen Schutzbefohlenen sexuell missbraucht haben. Wie TAG24 berichtet, müssen sich die beiden Männer nun vor dem Landgericht Dresden verantworten – beide waren bereits 2007 wegen Missbrauchs verurteilt worden.

Der heute 18-jährige Jan (Name geändert) lernte das Paar 2018 am Badesee „Blaue Adria“ bei Bautzen kennen. Immer häufiger hielt er sich bei den Männern auf, schließlich wohnte er mit Zustimmung von Jugendhilfe und Eltern dauerhaft bei ihnen. Ein eigenes Zimmer, ein geregelter Alltag – nach außen wirkte alles wie eine Erfolgsgeschichte.

Doch laut Anklage entwickelte sich hinter verschlossenen Türen ein Albtraum. Einer der Angeklagten gestand wiederholten sexuellen Kontakt, bestritt jedoch die hohe Zahl der Taten. Der andere Angeklagte will von den Übergriffen gewusst haben, ohne eingeschritten zu sein – laut Staatsanwaltschaft soll er sich sogar beteiligt haben. Besonders brisant: Dem Paar wird außerdem vorgeworfen, sich auch am jüngeren Bruder des Opfers vergangen zu haben.

Dass beide Männer bereits einschlägig vorbestraft waren, wirft zusätzliche Fragen auf. Dennoch wurde ihnen zeitweise sogar nahegelegt, das Kind in Pflege zu nehmen oder zu adoptieren. Dazu kam es nicht – offenbar wegen des polizeilichen Führungszeugnisses.

Erst als der junge Mann auszog und Anzeige erstattete, flog der Fall auf. Die Angeklagten wurden verhaftet. Nun entscheidet das Gericht über Schuld und Strafe der beiden Wiederholungstäter. Leider sieht der Strafrahmen weder lebenslänglich noch Sicherheitsverwahrung vor.

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