Die österreichische Bundesregierung verkauft es als harte Maßnahme, tatsächlich ist es kaum mehr als Kosmetik: Der Familiennachzug für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte wird erneut für sechs Monate ausgesetzt. Wieder einmal. Und wieder einmal ohne den eigentlichen Kern des Problems anzupacken.
Begründet wird der Schritt mit überlasteten Schulen, steigender Jugendkriminalität und begrenzten Aufnahmekapazitäten. All das ist nicht neu – und all das ist die direkte Folge jahrelanger unkontrollierter Massenmigration. Doch statt diese Realität endlich konsequent zu beenden, greift die Regierung zu einem zeitlich befristeten Verwaltungsstopp, der an den tatsächlichen Zuständen nichts ändert.
Denn Fakt ist: Die Menschen sind bereits im Land. Der Familiennachzug ist nur ein Teilaspekt eines Systems, das längst außer Kontrolle geraten ist. Wer ernsthaft glaubt, mit einer sechsmonatigen Aussetzung ließe sich die Migrationskrise lösen, verkennt entweder bewusst oder fahrlässig die Lage.
Selbst die Möglichkeit einer weiteren Verlängerung bis Herbst 2026 wirkt wie ein Placebo für die Öffentlichkeit. Was fehlt, ist eine klare politische Entscheidung: konsequenter Grenzschutz, konsequente Abschiebungen, kein weiterer Zuzug – weder direkt noch indirekt.
Dass FPÖ-Vertreter den Schritt zwar begrüßen, aber zugleich als unzureichend kritisieren, trifft den Kern. Halbherzige Maßnahmen beruhigen vielleicht kurzfristig die Schlagzeilen, lösen aber kein einziges strukturelles Problem. Währenddessen wird jede Kritik von linker Seite reflexartig als „Eingriff in Menschenrechte“ diffamiert – unabhängig davon, wie sehr die eigene Bevölkerung längst die Konsequenzen trägt.
Die Wahrheit ist unbequem, aber klar: Solange die Massenmigration nicht vollständig gestoppt wird, bleibt jede Aussetzung des Familiennachzugs reine Kosmetik. Österreich braucht keinen weiteren Aufschub, sondern einen politischen Kurswechsel.



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