Neubrandenburg, früher Samstagmorgen, kurz vor drei Uhr: Vor einer Shisha-Lounge im Juri-Gagarin-Ring in der Oststadt eskaliert eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern – laut Polizeipräsidium Neubrandenburg wurden zwei eritreische Staatsbürger im Alter von 33 und 37 Jahren verletzt. Fünf Funkstreifenwagen rückten an, der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren. Zwei mutmaßliche Tatverdächtige – syrische Staatsbürger, 19 und 21 Jahre alt – wurden noch in der Nähe gestellt.
Beide Opfer kamen mit leichten Verletzungen davon und wurden im Klinikum Neubrandenburg ambulant behandelt. Insgesamt sollen vier Personen an der Attacke beteiligt gewesen sein – die übrigen zwei Tatverdächtigen sind noch unbekannt. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.
Was die Meldung nicht sagt: Warum braucht es fünf Streifenwagen für eine Schlägerei vor einer Shisha-Lounge um 2:45 Uhr nachts – und warum taucht solche Alltagsgewalt zwischen Migrantengruppen regelmäßig nur als nüchterner Zweizeiler in der Blaulicht-Chronik auf, während die politische Klasse noch immer über „Einzelfälle“ diskutiert?





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