Nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze der Islamischen Republik ist Irans oberster Führer tot. Laut übereinstimmenden Berichten wurde Ali Khamenei bei einem gezielten israelischen Luftschlag im Zentrum von Teheran getötet. Sein Komplex soll vollständig zerstört worden sein. Ein Foto von seiner Leiche soll US-Präsident Donald Trump vorgelegt sein. Auch iranische offizielle Stellen haben den Fund der Leiche bestätigt.
Damit endet eine Ära, die den Nahen Osten geprägt hat wie kaum eine andere.
Khamenei, geboren 1939 in Mashhad, war einer der zentralen Akteure der Revolution von 1979, die den Schah Mohammad Reza Pahlavi stürzte. Als enger Vertrauter von Ruhollah Khomeini stieg er nach dessen Tod 1989 selbst zum obersten Führer auf – und blieb es bis zu seinem gewaltsamen Ende.
Über Jahrzehnte konsolidierte er die Macht in Teheran. Oppositionelle wurden unterdrückt, Proteste niedergeschlagen, außenpolitisch setzte er auf Konfrontation mit den USA und Israel. Seine Unterstützung für regionale Stellvertreter-Milizen machte den Iran zu einem zentralen Akteur in Konflikten von Syrien bis zum Libanon.
Doch zuletzt geriet das System ins Wanken. Massive Proteste im Inneren, wirtschaftlicher Druck und militärische Rückschläge schwächten das Regime. Während einer kurzen, intensiven militärischen Eskalation im Juni 2025 wurden mehrere seiner engsten Vertrauten ausgeschaltet. Nun traf es den Mann selbst.
Israels Führung bestätigte, dass das Ziel der Operation die Zerschlagung der iranischen Führungsstruktur gewesen sei. Mit dem Tod Khameneis entsteht ein Machtvakuum, dessen Folgen kaum absehbar sind. Die Revolutionsgarden dürften versuchen, die Kontrolle zu sichern. Gleichzeitig wächst der Druck auf das Establishment, eine Nachfolgeregelung zu präsentieren.
Ob der Schlag einen Regimewechsel einleitet oder die Hardliner zusammenschweißt, bleibt offen. Sicher ist nur: Der Tod Khameneis markiert einen historischen Wendepunkt – für den Iran, für Israel und für die gesamte Region.
Erstmeldung
Khamenei tot? Israelische Medien sprechen von „wachsenden Hinweisen“ nach US-Israel-Schlag gegen Teheran
Laut einem Bericht der britischen Daily Mail unter Berufung auf den israelischen Sender Channel 12 gibt es „wachsende Hinweise“, dass Irans oberster Führer Ali Khamenei bei den massiven US-israelischen Luftschlägen auf Teheran getötet worden sein könnte. Offiziell bestätigt ist nichts – doch in der Region brennt längst die Lunte.
Demnach sollen die ersten Angriffswellen gezielt Einrichtungen rund um Khameneis Amtssitz in der iranischen Hauptstadt getroffen haben. Israelische Quellen sprechen von „sehr erheblichem Schaden“ an der Führungsspitze des Regimes. Khamenei selbst ist seit Beginn der Operation nicht mehr öffentlich aufgetreten. Während sein Palast und sein Komplex laut Berichten vollständig zerstört wurden, erklärte Irans Außenminister Abbas Araghchi lediglich, der Ayatollah sei „soweit ich weiß“ am Leben – eine Formulierung, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Die Angriffe, die unter dem Namen „Epic Fury“ laufen sollen, trafen neben Teheran auch weitere strategische Ziele in Bushehr, Qom, Karaj, Kermanshah und Isfahan. Parallel dazu wurde offenbar Hisbollah-Infrastruktur im Libanon sowie pro-iranische Milizen im Irak ins Visier genommen. US-Präsident Donald Trump erklärte auf Truth Social unmissverständlich: Die Revolutionsgarden sollten „die Waffen niederlegen – oder den sicheren Tod erwarten“.
Die iranische Antwort folgte prompt. Raketen schlugen in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem ein. Zudem wurden US-Stützpunkte in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Sogar in Dubai kam es zu Explosionen. Die Führung in Teheran kündigte eine „vernichtende Antwort“ an und erklärte sämtliche US-Einrichtungen in der Region zu legitimen Zielen.
Sollte sich der Tod Khameneis bestätigen, wäre das ein historischer Einschnitt. Seit 1989 herrscht der 86-Jährige mit nahezu unbeschränkter Macht über Iran – Militär, Justiz, Regierung. Er war das religiöse und politische Zentrum der Islamischen Republik. Sein Verhältnis zum Westen war von Konfrontation geprägt, insbesondere zu den USA. Die jüngste Eskalation hatte sich seit Wochen abgezeichnet, als amerikanische Kriegsschiffe in die Region verlegt wurden und Washington erneut Druck in der Atomfrage aufbaute.
Noch ist vieles unklar. Doch eines steht fest: Der Nahe Osten steht am Abgrund. Sollte das Machtvakuum in Teheran Realität werden, droht eine neue Phase der Instabilität – mit unberechenbaren Folgen weit über die Region hinaus.




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