Wie Grenzwissenschaft-Aktuell berichtet, sucht das Galileo Project der Harvard University freiwillige Helfer zur Auswertung von Daten – mit einem Ziel, das nach Science-Fiction klingt: Hinweise auf außerirdische Technologie finden.

Initiator des Projekts ist der Astrophysiker Avi Loeb. Seine These: Wenn es fremde Zivilisationen gibt, könnten deren technologische Hinterlassenschaften bereits in unserem Sonnensystem unterwegs sein. Statt Spekulationen will er Messdaten. Kameras, Sensorstationen, KI-Analyse – alles möglichst nüchtern, möglichst wissenschaftlich.

Jetzt sollen Bürger helfen, gewaltige Datenmengen zu durchforsten. Ein Citizen-Science-Ansatz – nur eben mit dem großen Versprechen, vielleicht nicht-menschliche Technologie aufzuspüren.

Klingt spektakulär. Ist aber bislang reine Suche ohne Beweis.

Tatsächlich hat sich das Thema UFOs – inzwischen offiziell „UAP“ genannt – in den letzten Jahren aus der Schmuddelecke bewegt. Militärberichte aus den USA, öffentliche Anhörungen, Diskussionen über unbekannte Flugphänomene. Was früher als Spinnerei galt, wird heute zumindest untersucht.

Und doch bleibt Skepsis angebracht. Zwischen wissenschaftlicher Neugier und öffentlicher Sensationslust verläuft eine schmale Linie. Bisher gibt es keinen belastbaren Nachweis für außerirdische Artefakte. Null.

Harvard sucht also Helfer für die große Unbekannte. Vielleicht findet man am Ende nur Satellitenreste, Drohnen oder atmosphärische Effekte. Vielleicht aber auch etwas, das sich nicht so leicht erklären lässt.

Fest steht: Wenn eine Elite-Universität systematisch nach Alien-Technologie fahndet, ist das Thema endgültig salonfähig geworden. Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen – oder eben doch nur im Rauschen der Messgeräte.

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