Syriens „Übergangspräsident“ Ahmed al-Scharaa kam gestern in Berlin an und wurde heute von Bundespräsident Steinmeier in Schloss Bellevue empfangen.
Am Sonntag hörte man begeisterte Allahu Akbar Rufe, als al-Sharaa bei einer Veranstaltung im Berliner Luxushotel Ritz-Carlton erschien. Aktuell werden in Syrien wieder Christen verfolgt und ermordet. Dass Deutschland diesen Schlächter empfängt und seine Fangemeinde nicht umgehend abschiebt, ist einmal mehr eine moralische Bankrotterklärung der Regierung.
Aber auch die vornehmlich aus dem rechten Lager stammenden Kritiker, die jetzt im Netz für Aufregung sorgen, haben mehrheitlich geschwiegen, als US-Präsident Donald Trump dem Mörder die Hand schüttelte, statt ihn verhaften zu lassen.
Keine Frage, Merz und Steinmeier sind eine Schande, aber solange die Anbiederei der Oppositionsparteien an Trump oder Putin, der ebenso mit Islamisten kuschelt, kein Ende findet, gibt es in ganz Europa keine wahre Alternative zur herrschenden Politik.



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