Marjorie Taylor Greene erhebt schwere Vorwürfe gegen das politische Establishment in Washington. In einem aktuellen Beitrag auf X wiederholt die Abgeordnete, wie sie vom Präsidenten persönlich als „Verräterin“ bezeichnet worden sei – einzig und allein, weil sie die vollständige Freigabe der sogenannten Epstein-Akten fordert.

Nach Darstellung der Republikanerin sei die Lage eindeutig: Während sie öffentlich und konsequent die Offenlegung aller Dokumente rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verlangt, komme der eigentliche Widerstand ausgerechnet „von ganz oben“. Greene spricht davon, dass ausgerechnet jene Kreise blockieren, die angeblich Transparenz predigen. Wer genau gemeint ist, lässt sie offen – die Stoßrichtung ist jedoch unmissverständlich.

Im begleitenden Video zeigt sich Greene kämpferisch. Sie weist den Vorwurf des Verrats scharf zurück und betont, dass es ihre Pflicht als Abgeordnete sei, Licht in einen der größten politischen Skandale der jüngeren US-Geschichte zu bringen. Sie behauptet, es gebe nach wie vor mächtige Personen, die ein massives Interesse daran hätten, dass bestimmte Namen niemals öffentlich werden. Dass Donald Trump durch neu aufgetauchte Dokumente schon 2006 gegen Epstein ausgesagt haben soll, bedeute ihrer Ansicht nach gar nichts, denn Trump habe anders als behauptet weiterhin Kontakt zu Epstein gehabt.

Greene kündigt an, nicht nachzulassen. „Niemand lässt das fallen“, sagt sie mit Blick auf die Epstein-Akten. Der politische Druck werde weiter steigen, ganz gleich, wie massiv die Angriffe ausfallen. Für sie stehe fest: Wer Transparenz fordert, macht sich keine Feinde beim Volk – sondern bei jenen, die etwas zu verbergen haben.

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