Die bekannte Astrologin Silke Schäfer spricht von einem tiefgreifenden Umbruch, der weit über politische Krisen oder wirtschaftliche Verwerfungen hinausgeht. In ihrem aktuellen Video „Das Ende der alten Welt“ beschreibt sie den laufenden Transit von Neptun in den Widder als ein astrologisches Signal für das Auflösen alter Machtstrukturen, Identitäten und Denkmodelle.

Schäfer macht dabei früh klar: Es gehe nicht um Esoterik oder weltfremde Heilslehren. Vielmehr sei der gegenwärtige Zustand der Gesellschaft geprägt von Angstnarrativen, Polarisierung und einem permanenten „Kriegsbewusstsein“, das Menschen voneinander trenne und emotional abstumpfe. Genau dieses kollektive Klima gerate nun ins Wanken.

Im Zentrum ihrer Analyse steht Neptun als Symbol für Auflösung, Entlarvung und Bewusstsein. Was lange verdrängt wurde, komme nun an die Oberfläche – im Persönlichen wie im Kollektiven. Besonders deutlich werde dies laut Schäfer an der zunehmenden Nervosität vieler Menschen, an Überforderung, innerer Leere und dem Gefühl, dass vertraute Sicherheiten plötzlich nicht mehr tragen.

Gleichzeitig warnt sie vor einer anderen Entwicklung: spirituelle Überheblichkeit. Wer glaube, „erwacht“ zu sein und von oben auf andere herabzublicken, sei Teil desselben Problems. Neptun wirke nicht trennend, sondern fordere Mitgefühl, Ehrlichkeit und Selbstreflexion – keine neuen moralischen Ersatzreligionen.

Ein zentraler Punkt ihres Vortrags ist die Frage nach Motivation. Schäfer unterscheidet klar zwischen Handeln aus Angst und Handeln aus innerer Wahrheit. Der aktuelle Wandel zwinge jeden Einzelnen dazu, diese Entscheidung bewusst zu treffen. Wer nur reagiere, verliere Orientierung. Wer nach innen höre, könne Klarheit gewinnen.

Ausführlich ordnet die Astrologin den Neptun-Transit auch den zwölf astrologischen Häusern zu. Je nach Lebensbereich – Identität, Beziehungen, Beruf, Werte, Familie oder Weltbild – zeige sich der Umbruch unterschiedlich. Doch die Grundbotschaft bleibe dieselbe: Alte Rollen lösen sich auf, neue Wahrhaftigkeit wird eingefordert.

Zum Ende ihres Vortrags stellt Schäfer eine einfache, aber unbequeme Frage: „Welchen Wolf fütterst du?“ Angst oder Vertrauen, Anpassung oder Eigenverantwortung, Ablenkung oder Bewusstsein. Der Wandel sei nicht aufzuhalten – wohl aber die Bereitschaft, ihn bewusst zu gestalten.

Ob man Astrologie teilt oder nicht: Die Diagnose einer Gesellschaft im inneren Ausnahmezustand trifft einen Nerv. Und genau darin liegt die Sprengkraft ihrer Botschaft.

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